Kann Lasern Krebs verursachen?
Die kurze Antwort: Nein. Nach heutigem Wissensstand gibt es keinen Hinweis darauf, dass Laserhaarentfernung Krebs verursacht. Die Frage kommt trotzdem oft, und sie ist berechtigt. Darum erklären wir dir, warum.
Licht ist nicht gleich Strahlung
Beim Wort «Strahlung» denken viele an Röntgen, Radioaktivität oder UV-Licht. Diese Strahlung ist energiereich genug, um das Erbgut in den Zellen zu verändern. Sie heisst deshalb ionisierende Strahlung, und sie kann langfristig das Krebsrisiko erhöhen.
Ein Laser zur Haarentfernung arbeitet mit sichtbarem Licht und nahem Infrarotlicht. Unser Candela GentleMax Pro Plus nutzt die Wellenlängen 755 nm und 1064 nm. Dieses Licht ist nicht ionisierend. Es hat nicht genug Energie, um das Erbgut der Zellen zu verändern.
Was der Laser in der Haut macht
Das Laserlicht wird vom Farbstoff im Haar aufgenommen und dort in Wärme umgewandelt. Diese Wärme schädigt gezielt die Haarwurzel, damit sie weniger oder kein neues Haar mehr bildet. Das umliegende Gewebe wird dabei kaum belastet.
Der Laser wirkt nur in der Haut, ungefähr dort, wo die Haarwurzeln liegen. Er erreicht keine inneren Organe.
Was du wirklich beachten musst
Laserhaarentfernung ist sicher, wenn sie richtig gemacht wird. Dazu gehören:
- Keine gebräunte Haut: Am Termin darfst du nicht braun sein. Gebräunte Haut nimmt mehr Energie auf, das Risiko für Rötungen, Blasen oder Pigmentflecken steigt.
- Ehrliche Angaben im Gespräch: Medikamente, die lichtempfindlich machen, Hauterkrankungen oder eine Schwangerschaft gehören vor die Behandlung auf den Tisch.
- Muttermale: Muttermale und auffällige Pigmentflecken werden beim Lasern ausgespart. Verändert sich ein Muttermal, gehört es von einer Dermatologin oder einem Dermatologen angeschaut.
- Schutzbrille: Während der Behandlung trägst du eine Schutzbrille, damit das Laserlicht deine Augen nicht trifft.
- Sonnenschutz danach: Nach der Behandlung schützt du die Zone konsequent vor Sonne.
Und die Nebenwirkungen?
Direkt nach der Behandlung kann die Haut gerötet und leicht geschwollen sein und sich einige Stunden wie ein leichter Sonnenbrand anfühlen. Das geht in der Regel schnell vorbei. Seltener können Blasen oder vorübergehende Pigmentveränderungen auftreten, vor allem wenn die Haut gebräunt war oder die Pflegehinweise nicht befolgt wurden.
Unser Fazit
Laserhaarentfernung verursacht nach heutigem Wissensstand keinen Krebs. Entscheidend sind ein gutes Gerät, eine sorgfältige Einstellung und deine ehrlichen Angaben vor der Behandlung. Hast du eine Vorerkrankung oder bist unsicher, sprich vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Im kostenlosen Testspot beantworten wir dir alle Fragen persönlich.